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Ehre an Vorfahren



Verschönerungsverein erneuert Gedenkstätte in Hütteldorf

Das neue Türkenkreuz wurde von Karl Bürgsteiner (sitzend) angefertigt. Franz Prammer (2.v.r.) übernahm mit seiner Frau Herta die Streicharbeiten der Umzäunung und half unter anderem gemeinsam mit Robert Kopp (rechts) bei der Aufstellung des Kreuzes.

Der Legende nach flüchteten in der zweiten Augusthälfte 1683 die Bewohner von Hütteldorf und Umgebung vor dem herannahenden Türkenheer in Erdhölen im Markgraben. Die türkischen Reiter wurden durch einen Hahnenschrei auf das Versteck aufmerksam und ermordeten sämtliche Flüchtlinge. Nur ein alter kranker Mann überlebte das Massaker, den er blieb im Ort zurück. Nach einem Regen floss das Blut der Opfer über zwei Hohlwege zur Straße Hütteldorf-Heiligeneich. Zur Erinnerung stehen dort ein rotes und schwarzes Kreuz. 1983 weihte Pfarrer Franz Wagner ein Türkenkreuz im Markgraben anlässlich der 300-jährigen Wiederkehr der Türkennot. Im Zuge des Projektes "Bankerlweg" wurde das bestehende Türkenkreuz aufgrund witterungsbedingter Schäden zum zweiten Mal erneuert. Erfreulicherweise übernahm die Gemeinde Atzenbrugg die Materialkosten und die Bewohner Franz-Josef Bayerl, Anton Reichhuber, Mario und Michael Schöpf sowie Florian Ziegler halfen bei der Aufstellung.

aa_Tuerkenkreuz1.JPG


Foto: Hasenhindl

Atzenbrugg, 8.8.2018/Dop


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