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Weiße Maus beim Akademikerball



Karl Koll war 19 Jahre stellvertretender und fünf Jahre führender Postenkommandant.


Der Akademikerball in Wien ist vorbei, doch dieses Mal war Karl Koll, Postenkommandant der Atzenbrugger Polizei und Zugskommandant der Sondereinheit beim wohl umstrittensten Ball nicht im Dienst. Seit Beginn dieses Jahres befindet sich die weiße Maus in ihrem wohlverdienten Ruhestand. "Ich werde jetzt einmal die Natur genießen. Aber mit einem lachenden und weinenden Auge muss ich schon gehen.", so Koll. Sowohl beruflich als auch politisch als Vizebürgermeister und Stadtrat hat sich der Traismaurer vorranging für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung eingesetzt. Vor allem der Verkehrsbereich liegt ihm am Herzen. So war er jahrelang im Motorraddienst tätig. "Mir war immer die präventive Arbeit wichtiger als das Bestrafen.", erzählt Koll. Darum vergab er bei kleineren Delikten lieber eine Abmahnung. "Auch wenn man die Menschen privat kennt, muss man dennoch seine Arbeit gewissenhaft erledigen." Der Tiefpunkt seiner Karriere liegt im Jahre 1985, als Koll mit seiner Truppe bei einem Banküberfall in einen Schusswechsel geriet. "Das zu verarbeiten hat schon lange gedauert." Koll war 19 Jahre stellvertretender Kommandant und fünf Jahre Postenkommandant. Da gab es durchaus zahlreiche Höhepunkte zu erleben. Vor 15 Jahren, war Koll bei einer Lebensrettung aus einem brennenden Auto aktiv. Den Gerüchten zufolge soll Koll einem jungen Burschen mit der gestreckten Faust die Lippen blutig geschlagen haben. Doch als der Richter sich den jungen Mann genauer ansah, erkannte er, dass ein Mann von Koll´s Statur mit der vorgeworfenen Handlung mehr angerichtet hätte. Der Kläger gab zu, dass er dem Polizisten etwas auswischen wollte und es wurde kein Disziplinarverfahren gegen Koll durchgeführt. Im beruflichen und auch privaten Alltag konnte sich Koll immer auf seine Truppe verlassen. "Kameradschaft fördern führt zum Erfolg.", erzählt der Pensionist. Als Landesmeister und Vizebundesmeister in der Rubrik Geschicklichkeit beim Motorraddienst und auch ehemaliger Feuerwehrkommandant, kann Karl Koll auf ein erfolgreiches Berufsleben im Dienste des Schutzes zurückblicken.

Atzenbrugg, 29.1.2018/Dop


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