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Gemeinde-News
Iss was Gscheits



Jeder fünfte Betrieb ist biologisch und wir Konsumenten sind Co-Produzenten.

Mit dem Slogan "Iss was Gscheits" verbinden viele eine altbekannte Werbung eines österreichischen Lebensmittelkonzerns. Andere sehen dabei sogar die heimischen Skihelden, wie sie die Streif bezwingen. Elisabeth Ruckser versteht hinter diesem Satz, dass man sich informiert, wo denn unser Essen überhaupt herkommt. Dass dem Menschen das Essen viel Wert ist bestätigt die Tatsache, dass wir 12% unseres Einkommens dafür verwenden. Doch wollen wir wirklich wissen was in unserem Essen steckt? Sind Produkte aus den naheliegenden Diskontern frei von jeder Gentechnik? Wann esse ich gesund und wo kaufe ich regional? Jeder fünfte Betrieb in Österreich ist vollkommen biologisch eingestellt, dabei übernehmen Gebäck, Milch und Eier den größten Anteil. Doch was ist an Bio eigentlich so besonders? "Bioprodukte besitzen mehr Vitalstoffe als jene, die nicht biologisch sind. Außerdem haben sie eine schönere Zellstruktur und weniger Pestizide als nicht-biologisch hergestellte Produkte.", erklärt Ruckser. Die Biolandwirtschaft trägt einen großen Teil zur Artenerhaltung bei. Ruckser liegt im gesamten System besonders die Erde am Herzen. "Ohne Erde geht nichts", meint die Journalistin. "Momentan gehen wir nicht gut mit ihr um." Sie erzählt, dass in einer Handvoll Erde mehr Lebewesen leben, als auf der ganzen Welt Menschen. Leider ist in den letzten 50 bis 100 Jahren viel Boden verloren gegangen. In Österreich wird an einem Tag eine Ackerfläche von 28 Fußballfeldern zerstört. Frau Ruckser hätte man Stunden zu diesem Thema zuhören können. Sie hat auch noch viel zu erzählen. Ihre Worte sind jedenfalls bei vielen Gästen hängengeblieben. "Wir wissen nicht, wie Boden funktioniert. Wo wir eingreifen, verändern wir das System. Wir Konsumenten sind Co-Produzenten. Wir entscheiden, wen wir unterstützen."

Foto: Hasenhindl
Viktoria und Herbert Feichtinger aus Hütteldorf sowie Toni und Beate Kopp aus Atzenbrugg arbeiten in ihrer Landwirtschaft nicht konventionell. Joachim Egretzberger und Susanne Haidegger (rechts) hörten Elisabeth Ruckser (3.v.l.) gespannt zu.

Atzenbrugg, 10.10.2017/Dop


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